Über uns 
Wir sind ein kleines Ökoweingut im Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Auf ca. 1 ha Fläche bewirtschaften wir vorwiegend an den Steilhängen der Mosel unsere Weinberge nach ökologischen Richtlinien.
Unsere Spezialität sind ausgegorene trockene bis halbtrockene Öko-Weißweine, die ohne weitere Zusätze hergestellt werden.
Der ökologische
Weinbau
Besonderen Wert legen wir darauf, unsere persönlichen
Weingeschmack zu verwirklichen. Das bedeutet im Einzelnen:
· keinen Zusatz künstlicher Hefen oder
Aromen
· Verzicht auf chemische Düngung sowie Spritzmittel
· Bodenbearbeitung von Hand wie z.B. Unkraut rupfen,
Mähen des Grases Zeile für Zeile
· natürlicher Gärprozess, bei dem der Wein
genügend Zeit hat, zu reifen.
Die
Philosophie
Ulrich Treitz (Ökowinzer)
Meine Karriere als gelernter Winzer startete ich quasi aus dem Nichts,
da ich keinen Winzerbetrieb elterlicherseits übernehmen konnte.
Seit den 80er Jahren bin ich Mitglied bei Oinos, einem
Zusammenschluss von Ökowinzern an der Mosel mit Sitz in
Kröv.
Seit damals (1981) betreibe ich den Weinbau nach ökologischen
Richtlinien aus der festen Überzeugung heraus, dass gerade die
ökologische Kultivierung der Weinrebe eine gewisse
Herausforderung darstellt.
Diesen Anspruch zu erfüllen und dabei naturbelassene gute
trockene Weißweine zu erzeugen, sehe ich als meine vorrangige
Aufgabe.
In erster Linie arbeite ich für die Idee des naturnahem
Weinbaus und nicht für die kommerzielle Weinvermarktung.
Insofern entsprechen meine Weine weniger einem gängigen Trend,
sondern meiner ureigenen Philosophie und vielleicht auch meiner
persönlichen Eigenart, insbesondere in der knochentrockenen
Ausprägung der Weine.
Arbeit im
Öko-Weinberg
Aus der Sicht einer Zugereisten
Die Arbeiten im Weinberg entsprechend der Jahreszeiten sind teilweise
recht mühevoll, aber auch sehr zuträglich und
befriedigend. Im Winter schneidet man mit kalten
Füßen die Reben ziemlich krass zurück, so
dass nur noch ein beinah kümmerlicher Rest
übrigbleibt. Ein Neuling kann sich dabei nicht wirklich
vorstellen, wie dann im Frühjahr noch ganz zart, im Sommer
dann kraftvoller, die Rebe beginnt, ihr grünes Blattkleid zu
entwickeln.
In der Hauptwachstumsphase kann man dann enormes Wachstum von Woche zu
Woche beobachten. Wenn im Hochsommer dann alles blüht, die
verschiedenen Kräuter und Gräser im
Ökoweinberg ihre zarten und vor allem angenehmen
Düfte ausströmen, ist es eine wahre Lust, dort letzte
Tätigkeiten wie das zweite Aufbinden der Reben oder
fantasievollen und preiswerten Vogel- und Wildschweinschutz anbringen.
Man entwickelt gewisse Vorlieben und Antipathien zu den einzelnen
Weinbergen, die an jeweils verschiedenen Orten liegen und mal steiler,
mal sanft hügelig sind. Auf den unzähligen Fahrten
zur Arbeit, die wir mit dem Traktor bewältigen, wird man von
den vielen Moseltouristen, die sich auf dem
››› Maare Moselradweg ‹‹‹
entlang schlängeln,
beguckt
wie die Tiere im Zoo und man hört beinahe den lauten
unausgesprochenen Gedanken: Aaah, Einheimische! Echte Moselaner! Manch
einer bleibt stehen und plaudert auch mal mit uns „echten
Winzern“ über die jeweils anfallende Arbeit im
Weinberg!
Ein kleiner Hinweis:
Wir freuen uns natürlich über freiwillige Mithilfe in
unseren Weinbergen! Wer Lust und Interesse hat, kann mit uns ganz
unverbindlich Kotakt aufnehmen und sich unseren kleinen Betrieb einfach
mal näher anschauen.
